Bello und Miezi plötzlich verwaist - was nun?

In unserer Gesellschaft nehmen Haustiere gerade im letzten Lebensabschnitt als Sozialpartner immer mehr an Bedeutung zu. Und wenn dann eine allein stehende Person plötzlich verstirbt, bleibt in der Wohnung nicht selten ein verstörter und verängstigter Vierbeiner zurück. Wurde vom Tierhalter keine Vorsorge getroffen, sehen die Haustiere einem ungewissen Schicksal entgegen. Bestenfalls erklärt sich ein Angehöriger oder Nachbar spontan bereit, das Tier bei sich aufzunehmen. Ist dies nicht möglich, bringen die kommunalen Ordnungsdienste das Tier zur Betreuung ins nächstgelegene Tierheim.

Bis zur Klärung der formalen Angelegenheiten wie Testamentseröffnung, Auffinden der Erben, kann einige Zeit vergehen, die das trauernde Tier im Tierheim verbleiben muss.

Manchmal ist dem treuen Vierbeiner besser geholfen, wenn mit Hilfe eines Tierheims in Ihrer Nähe schnell ein neues Zuhause gefunden wird. Nach einer Phase der Trauer gewöhnen sich auch ältere Tiere in der Regel gut in ihr neues Zuhause ein. Daher sollten Sie als Tierhalter beizeiten klären, wer sich nach Ihrem Tod um das Tier kümmern soll und dies mit Angaben zum Tier, wie Alter, Erkrankungen usw. schriftlich hinterlegen.

Der Deutsche Tierschutzbund hat ebenfalls einen Ratgeber zum Abfassen eines Testaments, welches das Wohl des geliebten Haustieres berücksichtigt, herausgegeben. Wichtige Tipps und Ratschläge, wie Sie ein Testament ohne Formfehler verfassen können, sind in dieser Broschüre enthalten. Die Broschüre können Sie im Tierheim bekommen.



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