| Wie Licht und Farben heilen helfen Die Sonne, das wissen wir alle, stärkt unser Immunsystem, über ihre Strahlen fängt die Haut eine Vorform von Vitamin D ein und kann daraus das für Knochen, Fell und Haut so wichtige Vitamin erzeugen. Doch farbiges Licht kann noch mehr. Lichttherapie ist keine neue Erfindung: Seit es Elektrizität gibt, werden verwaiste Ferkelchen, schwache Vögel, schniefende Katzenkinder und erschöpfte Reptilien unter Rotlicht gesetzt, wo sie nicht nur von der Wärme profitieren. Das Farblicht weckt das natürliche Abwehrsystem, stimuliert die Durchblutung, erweiterte die Gefäße und wirkt vor allem auf die Seele. Jetzt hat die natürliche Medizin die Rotlichttherapie wiederentdeckt und setzt sie auch bei Verhaltensstörungen ein. Hypernervöse Hunde, überängstliche Katzen, aber auch apathische Tiere finden nach "Bestrahlungen" ihre Ausgeglichenheit und ihren Lebensmut wieder. Tierheilpraktiker setzen gezielt punktuelle Lichtbestrahlung in verschiedenen Farben gegen Krankheiten und deren Erreger ein, nicht nur Rotlicht, sondern auch blaues, türkisfarbenes, grünes oder gelbes. Mit Farben und deren heilsamer Wirkung können Sie das Leben aller Ihrer Tiere bereichern. Reptilien zum Beispiel, deren Farbsehsinn meistens sehr ausgeprägt ist, lassen sich durch kräftige Rottöne zu mehr Nahrungsaufnahme motivieren, sie beruhigen sich in grüner Umgebung schneller und genießen Sonnenbäder unter Licht mit schwachem UV-Anteil. Vögel reagieren unterschiedlich auf Farben und Farblicht, weil sie nicht nur wie wir Menschen die Farben des Regenbogens erkennen können, sondern auch UV-Strahlung "sehen". Wenn Sonnenlicht auf Objekte fällt, die UV-Licht reflektieren, reagieren die meisten Vögel sehr stark und angeregt darauf. Wenn bei Ihnen zu Hause Wellensittiche oder Papageien leben, wenn Sie Kanarienvögel beherbergen oder Prachtfinken bei Ihnen zwitschern, sollten Sie diesen Exoten viel "Stoff" für die Augen bieten. Schon ein buntes Regenwaldposter kann die Sinne der Tiere stundenlang beschäftigen. Über Farbfolien, die Sie vor eine Lampe halten, können Sie auch ausprobieren, welches Farblicht Ihren Vogelfreunden am angenehmsten ist, und ihnen dieses pro Tag eine Stunde zur Verfügung stellen. Katze und Hund nehmen Farben anders wahr als wir Menschen, trotzdem zeigt buntes Licht Wirkung. Und dass auch sie Farbvorlieben haben, können Sie leicht feststellen. Lassen Sie Ihren Vierbeiner sein Schlafkissen selbst wählen und bieten Sie ihm drei verschiedene Farben und/oder Muster an. Sie werden bald feststellen, dass jeder Hund, jede Katze eine persönliche favorisierte Farbe hat. Wenn Sie diesen Lieblingsfarbton erst einmal wissen, können Sie ihn gezielt einsetzen: zum Beispiel, um der Katze einen neuen Kratzbaum angenehm zu machen oder den Hund an einen neuen Schlafplatz zu gewöhnen. Die Farbtherapie beim Tier steckt noch in den Anfängen, die genauen Wirkungsweisen kennen wir noch nicht. Aber dass alle Tiere, die sehen können, auf verschiedene Farben unterschiedlich reagieren, das ist bewiesen. |