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Woody - ein trauriges Hundeschicksal Am Freitag, den 14.11.08 haben wir uns schweren Herzens entschlossen, Woody einschläfern zu lassen. Woody, der im Juli zu uns ins Tierheim kam, fühlte sich trotz aller Bemühungen des Tierheimpersonals im Tierheim nicht wohl und reagierte mit einem sogenannten Zwingerkoller. Er kreiselte unaufhörlich und biss sich den Schwanz blutig. Eine Vergesellschaftung mit einem anderen Hund, bzw. einer netten Hündin klappte leider nicht. Lange Spaziergänge, viel menschliche Ansprache und Ablenkung halfen nicht, ihn aus seinem stereotypen Verhaltensmuster zu befreien. Woodys Rute mußte wegen einer drohenden Infektions des Rückenmarks amputiert werden und er wurde mit einem Psychopharmakon behandelt. Das Kreiseln im Zwinger hielt jedoch an. Wir bemühten uns, Woody aus der Zwingerhaltung in einer offenen Haltung unterzubringen. Unsere Hundetrainerin erklärte sich bereit, mit Woody zu arbeiten und ihm zu helfen. Leider passierte dann etwas, wovor wir uns schon die ganze Zeit gefürchtet hatten: Sein autoaggressives Verhalten sprang um in ein agressives Verhalten gegenüber Menschen in seiner Nähe. Er wurde zur Gefahr für Leib und Wohl der Personen, die ihm helfen wollten. Daher mussten wir schweren Herzens mit Woody diesen letzten Weg gehen. Wir sind sehr traurig, dass wir Woody nicht helfen konnten. ![]() |