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Dino geboren: 31.03.1993 gestorben: 24.02.2010 Von Familie Tewes Liebes Tierheim- Team, im Juli 2003 holten wir den damals schon 10-jährigen Golden Retriever- Rüden Dino zu uns. Wir dachten uns damals, wir könnten ihm noch 2-4 schöne Jahre machen, auch wenn wir manchmal auf Unverständnis stießen ("Was wollt Ihr denn mit so einem alten Hund?). Nun ist Dino am vergangenen Mittwoch im stolzen Alter von beinahe 17 Jahren von uns gegangen und hinterlässt eine große Leere, gerade weil er in den letzten Monaten doch etwas mehr Pflege brauchte. |
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Dino wurde 2003 bei Ihnen abgegeben, da er wohl sein Spielzeug etwas zu vehement verteidigt hatte. Diese Eigenschaft hatte er bis zuletzt, daher haben wir Bälle beim Spielen meist getauscht, dann gab es keine Probleme. Auch war er ein äußerst nervöser Hund, zuviel Rummel brachte ihn schnell aus der Fassung - da war es gut, dass es bei uns im Haus meist recht ruhig zugeht. Manchmal hätten wir uns gewünscht, Dino hätte reden können, da einiges an seinem Verhalten darauf hindeutete, dass er es nicht immer gut gehabt hatte. Trotz allem liebte er die Menschen und war meist ein sehr fröhlicher Hund, der uns oft zum Lachen gebracht hat. Die ersten Jahre merkte man ihm sein Alter auch nicht an, er jagte jedem Ball hinterher und auch der Gartenzaun war (leider) kein Problem für ihn. Seine große Leidenschaft waren ohnehin Bälle in jeder Größe. Die brauchten wir meist gar nicht kaufen, da er von anderen Hunden verlorene Bälle meist zielsicher aus irgendwelchen Büschen zog. Noch wenige Tage vor seinem Tod sprang er - wenn auch etwas ungelenk - hinter seinen Bällen hinterher. Vor einigen Jahren mussten wir ihn wegen eines Hodentumors kastrieren lassen, was er ohne Probleme überstanden hat. Danach hatte er ein paar kleine Altersbeschwerden, die wir mit Medikamenten aber gut im Griff hatten. Zuletzt hatte er leider eine Tumor im Nasen-Rachen-Raum (sehen konnte man ihn nicht, aber alle Symptome deuteten darauf hin), was ihm mal mehr, mal weniger Probleme bereitete. Dazu kam eine leichte Inkontinenz, der Altersstarrsinn war auch nicht zu übersehen ... trotzdem haben wir es nicht bereut, ihn noch so lange gepflegt zu haben. In den letzten Wochen kam dann öfter die Frage auf, ob es nicht besser wäre, ihn einschläfern zu lassen. Als ob er unsere Überlegungen verstanden hätte, rappelte er sich immer wieder auf und genoss noch so manchen Spaziergang, vor allem der viele Schnee hatte es ihm angetan. Zudem ließ er sich von anderen Hundebesitzern ordentlich mit Leckerlis verwöhnen, denn er war zumindest in der näheren Umgebung als "Opa Dino" bekannt und beliebt. Auch unser Postbote hatte fast immer ein Leckerli dabei, was dazu führte, dass er nicht mehr an gelben Autos vorbeigehen wollte - ein echter Retriever-Dickschädel eben. Am vergangen Mittwoch war es dann soweit - beinahe war es so, als ob Dino uns sagen wollte: jetzt kann ich nicht mehr. So hat er uns die Entscheidung etwas leichter gemacht und wurde bei uns zu Hause eingeschläfert. Wir haben es nie bereut, einen Hundesenior aufzunehmen und würden es immer wieder machen. Gerade Dino war ein echter Charakterhund, irgendwie was ganz besonderes ... Mit lieben Grüßen und einem herzlichen Dank, dass Sie uns damals Dino vermittelt haben, Ihre Familie Tewes! |