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Mila (ehemals Amy), Mio und Minusch Die Geschichte von Minusch, Mio und Mila Damals waren die 3 noch nicht in unserem Haus, sondern Molly und Mikesch. Doch einen schönen tages mitten in den Sommerferien 2008 wurde Molly überfahren. Es war einer der schlimmsten Tage unseres Lebens und es war wochenlang Trauerstimmung. Irgendwann aber war klar: Es musste eine neue Katze her. Da unser Mikesch sehr wählerrisch war und sich eigentlich nicht mit neuen Katzen verstand wussten wir es erst nicht recht, aber wir wollten es versuchen und fuhren zu einer Freundin auf den Bauernhof, wo wir auch Molly und Mikesch her hatten. Sie hatten gerade neue Babys, trotzdem war es ziemlich schwierig eine zu bekommen. Doch irgendwann war es so weit und Minusch war gefangen. Sie war sehr ängstlich und als sie in unserem "Katzenhaus" war ließen wir sie alleine. Das "Katzenhaus" ist eine Hütte, die sehr gut mit Spielzeug, Kratzbäumen und Schlafplätzen ausgestattet ist. Unsere Katzen haben jeden Tag von sehr früh morgens bist abends Freigang. Tagsüber dürfen sie gerne ins Wohnzimmer und in die Küche wo sie alle ihre Lieblingsplätze haben und mit uns auch dort viel Zeit verbringen und wer wieder raus möchte, bettelt kurz an der Terassentür und sie wird geöffnet. Abends jedoch schlafen und fressen sie lieber im Katzenhaus. Das ist für uns eine super Lösung, die auch die Katzen sehr lieben und nicht anders kennen. Ein paar Stunden später wollten wir noch einmal schauen wie es ihr geht, jedoch war sie niergendswo aufzufinden. Ziemlich traurig vermuteten wir, das sie weggelaufen sei, als wir einmal kurz nicht aufgepasst hatten beim Türe schließen. Am selben Tag noch gingen wir ins Tierheim um mit einem Hund, als Ablenkung, spazieren zu gehen und dann kamen wir auf die Idee mal bei den Katzen zu schauen. Sofort kam der überaus freundliche und menschenbezogene Mio auf uns zugelaufen, er schmuste und umwarb uns wie ein Weltmeister und die Entscheidung viel uns nicht sehr schwer: Er muss mit! Also nahmen wir Mio mit und setzen ihn auch ins "Katzenhaus". Später kam dann auch Mikesch von seiner Jagd wieder und wollte etwas zu fressen haben und danach schlafen, kurzfristig beschlossen wir ihn dabei zu setzen, leider war er sehr dominant und kam mit Mio leider gar nicht klar. Lange saßen wir dabei haben gekuschelt und die 2 zusammen geführt und ganz plötzlich hörte man ein ganz ganz leises "miau". Wir suchten überall und dann unter dem Futterschrank war doch ein kleines Versteck und dort saß unsere kleine Minusch. Überglücklich gingen wir später ins Haus. Früh am Morgen fütterten wir Mikesch, wie immer, und ließen ihn danach raus, Mio und Minusch mussten drinnen bleiben und sich erstmal an alles gewöhnen. Nach einer Zeit wo sie uns schon besser kannten fingen wir an mit ihnen an einer alten Kaninchenleine das Grünstück zu zeigen, damit sie sich auskannten, dabei hatten alle eine Menge Spaß. Acht Wochen waren vergangen und die beiden durften zum aller ersten mal nach draußen gehen, leider verstand sich Mikesch bis zu diesem Zeitpunkt nur mit Minusch und immer noch nicht mit Mio, aber die beiden konnten damit leben, sie gingen sich halt aus dem Weg. Alles lief perfekt, bis auf den 08.12.2008, Mikesch wurde auch überfahren, unser abgöttisch geliebter Mikesch. Sehr sehr lange haben wir gebraucht um das zu verdauen und selbst wenn man sich heute an Bild von ihm ansieht, oder von Molly, könnten wir heulen. Naja und dann waren es wieder 2. Die beiden sind wie Mikesch und Molly, ein wahres Dreamteam, wie sich doch in so kurzer Zeit alles ändern kann! Wieder einmal fuhren wir ins Tierheim, wie so oft und nun hatten wir schon die Angewohnheit immer bei den Katzen zu schauen, diesmal viel uns Aylin - eine Schildpatt - ins Auge. Jedoch überzeugte sie nicht so wie Mio und eigentlich hatten wir auch nicht vor eine neue Katze zu kaufen, denn wieso sollten wir Unruhe bei uns reinbringen. Schon auf dem Weg nach draußen blieben wir doch stehen und sahen eine Transportbox auf dem Tisch stehen, neugierig fragten wir was denn drin sei und es war auch eine kleine Schildpatt die gerade abgegeben worden war. Die kleine hörte nicht wirklich auf ihren damaligen Namen "Amy" und war auch gleich alt mit Minusch. Mit ein paar Überredungskünsten von einer Frau aus dem Tierheim nahmen wir sie mit nach Hause. Mio versteht sich super mit Weibchen und er mochte sie von Anfang an, bei Minusch jedoch hat es ungefähr 2 Wochen gedauert und heute heißt "Amy" nicht mehr so sondern "Mila", damit sie auch in das "M-Trio" passt. Heute kann Mio gemütlich auf seiner Decke schlafen und Minusch und Mila sind eifrig am spielen. Wir sind überglücklich mit den 3, lieben sie über alles, sind dankbar das wir sie von euch, aus einem tollen Tierheim haben und hoffen das so etwas wie 2008 nie wieder passiert. Ganz liebe grüße von Mio und Mila aus dem Tierheim, aber auch von Minusch. Viele Grüße von Marlen D. und allen Samtpfoten ![]() ![]() ![]() |